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Claude Monet

1840,Paris - 1926,Giverny

Claude Monet wuchs in Le Havre auf. Der Landschaftsmaler Eugéne Boudin ermutigte ihn 1858 zum Malen direkt nach der Natur. Seit 1859 in Paris, trat er in die freie Academie Suisse ein, leistete kurzen Militärdienst in Algier und arbeitete 1862-64 im Atelier von Charles Gleyres. Dort schloss er Freundschaft mit Pierre-Auguste Renoir und Alfred Sisley und malte im Wald von Fontainebleau. Trotz erfolgreichen Debüts im Salon 1865 lebte Monet zunächst in ärmlichen Verhältnissen. Mit Renoir entwickelte er ab 1869 jene „impressionistische Malweise“, als deren Hauptvertreter er bald gelten sollte . Dem Krieg 1870/71 wich er nach London aus. 1872 Umzug nach Argenteuil, wo sich die finanzielle Lage der Familie allmählich besserte. Alternativ zum Salon initiierte Monet 1873 die Societe anonyme cooperative d'artistes, auf deren erster Ausstellung 1874 sein Gemälde „Impression, Sonnenaufgang“ den Kritiker Louis Leroy zu dem Spottnamen impressionnistes anregte, der zum Begriff für die Bewegung wurde. 1878 Umzug nach Vetheuil, 1879 Tod seiner Frau. Seit 1880 wieder am Salon beteiligt, fand Claude Monet zunehmend ein positives Echo. 1883 letzter Umzug nach Giverny, wo sein großer Garten mit Seerosenteich und japanischer Brücke entstand. Neben zahlreichen Reisen in Europa arbeitete Claude Monet an jenen Motiv-Serien, die ihn endgültig berühmt machten:“Heuschober“, die „Kathedrale von Rouen“, „Seerosen“, die „Themse in London“. 1889 erste große Retrospektive in Paris, gemeinsam mit Rodin. Nachlassende Sehkraft führte 1922 fast zur Erblindung, die durch eine Star-Operation nur teilweise gelindert werden konnte.

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