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Edouard Manet

1832, Paris-1883, Paris

Für den Kritiker G. Dubufe fils war Edouard Manet »ein Maler, gewiss; ein Meister, niemals «. Der Maler von „Olympia“, „Frühstück im Freien“, „Nana“,“ Bar in den Folies-Bergeres“,“ Die Erschießung Kaiser Maximilians von Mexiko“ und von so vielen anderen, heute berühmten Bildern gilt als eine der herausragenden Persönlichkeiten der Malerei des 19. Jahrhunderts. Edouard Manet, der zu Lebzeiten von den Anhängern der akademischen Malerei unverstanden blieb und zurückgewiesen wurde, avancierte sehr bald, und ohne eigenes Zutun, für viele Künstler zur Symbolfigur der Erneuerung der Malerei. Der Sprössling aus grossbürgerlicher Familie schlug die Künstlerlaufbahn ein, nachdem er zweimal durch die Aufnahmeprüfung für die Marineakademie gefallen war. 1850- 1856 arbeitete Manet im Atelier von Couture, obwohl seine Beziehung zum Lehrmeister nicht ohne Spannungen blieb, und er meinte, dass „die Küche der Malerei“ die Künstler verdorben habe. Seine ausgeprägte Vorliebe für die Malerei von Tizian, Velazquez und Goya hinderte ihn nicht daran, sich ab 1872, unter dem Einfluss der Arbeiten von Claude Monet und Pierre-Auguste Renoir, mit der Freilichtmalerei auseinanderzusetzen und seine Farbpalette aufzuhellen. Von den jungen Impressionisten als ihr geistiger Führer betrachtet, lehnte er dennoch stets ab, mit ihnen gemeinsam auszustellen. Edouard Manet´s Leben und Werk waren von engen freundschaftlichen Kontakten zu Schriftstellern wie Emile Zola, Guy de Maupassant, Charles Baudelaire und Stéphane Mallarmè geprägt.

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