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Edgar Degas

1834, Paris – 1917, Paris

1834 in Paris geboren, begann Edgar Degas 1855 mit dem Studium an der Ecole des Beaux-Arts. Bereits 1856 zog es ihn nach Rom. Orientierte er sich in seinem Frühwerk stärker an der akademischen Kunst, so entwickelte er in der Auseinandersetzung mit Edouard Manet bald eine flächige Bildsprache und eine kräftige Farbpalette. Obwohl er einen eigenen Stil verfolgte und trotz persönlicher Differenzen, nahm Degas an sieben der acht Impressionisten-Ausstellungen teil. Er teilte die impressionistische Vorliebe für Momentaufnahmen, doch zeigen seine Werke klar strukturierte Bildkomposition mit ungewöhnlichen Blickwinkeln.
Edgar Degas schuf zahlreiche Einzel- und Gruppenporträts, deren Repräsentationscharakter durch ihre scheinbar momenthafte Zufälligkeit in Frage gestellt wird. Das besondere Interesse für die Darstellung von Bewegung spiegelt sich in dem Motiv der Tänzerinnen wider, die er beim
Training studierte. Die Bedeutung seines Schaffens liegt in der Einführung radikaler Neuerungen: So experimentierte er mit der Fotografie, der Monotypie und der Pastellmalerei. 1917 starb Edgar Degas nach einem Gehirnschlag in Paris.

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